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Antidigitalisierung: Der Arbeitsplatz Von Morgen Im Serviced Office.

Der Future Workspace als Gegentrend zur Digitalisierung?

Flexible Serviced Workplaces sieht Mathis Hasler, Gründer von FlexOffice als internationalen Megatrend. Dabei setzt er auf die Zusammenarbeit mit Immobilienan­bietern, denn Verkauf oder Vermietung von Räumlichkeiten im Rohbau sind heute keine Selbstläufer mehr. Für kleinere Firmen sind die hohen Ausbaukosten schwer zu stemmen. Und das gilt nicht nur für Startups, sondern gleichermassen für gestandene KMU. Mit dem Konzept der flexiblen Serviced Offices wird so das Problem der Investitions­kosten dem Nutzer abgenommen. Und die KMU behalten ihre Agilität.

Es gibt den einen Riesentrend, wo die Leute sagen: «Alles wird Freelance», das Network Office, jeder arbeitet für sich, jeder hat 1000 Jobs, ist in einem Netzwerk drin und braucht einen Platz zum Arbeiten. Auch damit ihm zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt. Das ist die eine Richtung – insbesondere in Amerika nimmt ja das ganze Tasking, damit sind diese Projektjobs gemeint, extrem zu. Daneben gibt es aber auch einen anderen Trend, der nicht nur die Freelancer betrifft, sondern wo ganze Arbeitsprozesse offener werden. Die digitalen Tools wie Slack, Dropbox, Gmail lassen es zu, dass wir externe Firmen viel einfacher in unsere Prozesse miteinschliessen können. Das heisst, Firmengrenzen vermischen sich nach aussen und Projekte überlappen sich auch immer stärker.

Working Spaces als Medium der Interaktion.

Die Idee vom Arbeiten in in sich geschlossenen Firmen wird an Wichtigkeit verlieren im Sinne von: «Du bist viel stärker, wenn du gegen aussen vernetzt bist.» Die digitale Welt wirkt ja etwas entfremdend, was wir eigentlich gar nicht mögen. Und genau hier setzen die Working Spaces an: als Medium der Interaktion. Das suchen wir. Die Leute fühlen sich wohl in einer Arbeitsumgebung, die auch ein bisschen Living ist, also wo man nicht genau weiss, ob es jetzt ein Büro, eine Lounge oder gar ein Apartment ist. Grosse Gebäude von 10’000 Quadratmetern und mehr werden umgewandelt in neue flexible Welten, wo viele Firmen zusammenkommen und miteinander arbeiten. Das sind Trends, die durch Firmen genutzt werden, die ein neues, flexibleres, vernetzteres und digitalisierteres Arbeitsumfeld anstreben – und so auch ganz neue Arbeitskulturen pflegen.

«In den nächsten zehn Jahren werden bis zu 30 Prozent der Firmen in flexiblere Arbeitsraumstrukturen wechseln.»

Die Analogie zum Hotel.

Hier sieht Mathis Hasler denn auch Möglichkeiten für die Immobilien­branche, nämlich dass nicht einfach Gebäude gebaut und dann Mieter gesucht werden, sondern mit den zukünftigen Mietern Welten geschaffen und Gemeinschaften, also Communitys, kreiert werden, welche die Gebäude nutzen. Dabei vergleicht er aufgrund des ähnlichen Geschäftsmodells Working Spaces mit Hotels. Es gibt sie an allen Lagen, vom Zentrum bis hin zur grünen Wiese, in allen unterschied­lichen Formen, von einfach bis luxuriös: eine hohe Diversität, die auch bei den Serviced-Office-Anbietern entstehen wird. In der Branche wird davon ausgegangen, dass in den nächsten zehn Jahren bis zu 30 Prozent der Firmen von heute fixen in flexiblere Arbeitsraum­strukturen wechseln werden. Das wird eine Vielzahl von verschiedenen Anbietern benötigen, nicht nur die etablierten grossen, sondern den Bedürfnissen der Nachfrager angepasste Dienstleister. Ganz nach dem Grundsatz: «Du bezahlst, was du brauchst.» Bedenkt man, dass die ganze Digitalisierung von Gebäuden, sogenannten Smart Buildings, erst noch in den Kinderschuhen steckt, zeichnen sich für Nutzer und Anbieter von Serviced Offices viele innovative Möglichkeiten ab.

Was funktioniert, ist, Welten zu schaffen.

Dienstleistung, Digitalisierung, Gemeinschaft, Immobilien, Apps und Kulturen werden als die wichtigen Komponenten des Serviced Workspace gesehen. Diese in optimaler Form zusammenspielen zu lassen, so dass sich dem Benutzer des Platzes der maximale Vorteil erschliesst, dieses Orchestrieren sieht Mathis Hasler als den Trend schlechthin. Der zukünftige Arbeitsplatz sei dann erfolgreich, wenn dem Betreiber die Integration der verschiedenen Teilbereiche zu einem funktionierenden Ganzen gelingt.

Mit der Digitalisierung entfremden wir uns in einem gewissen Grad. Der Future Workspace ist der Gegentrend, paradoxerweise die Antidigitalisierung, durch das, dass wir unseren Arbeitsplatz wieder so schaffen, dass wir uns treffen, zusammenkommen, miteinander arbeiten und damit Neues schaffen.

Hier sind unsere vier wichtigsten Gründe weshalb Ihr Team in einem “Serviced Office” arbeiten sollte!

Antidigitalisierung: Der Arbeitsplatz von Morgen

 

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