FlexOffice feat. THEOKO

Oktay Arslan, gebürtiger Basler und Gründer von THEOKO, hat schon in jungen Jahren seine Passion für Fussball entwickelt und in verschiedene Rollen die Welt des Fussballsport miterlebt.

Nebst dass er selbst Fussball gespielt hat, war unter anderem auch Schiedsrichter tätig und hat während des Studiums als Aufnahmeleiter bei BlueTV die Schweizer Super League hinter den Kulissen von Stadion zu Stadion hautnah miterlebt.

Wir hatten die Gelegenheit Oktay einen Tag lang zu begleiten und mehr über seinen Alltag im FlexOffice, seine Liebe zum Fussball und die initialen Momente und wichtigsten Einflüsse auf sein Gründer-Dasein zu erfahren.

Die Gründung von THEOKO – Von der Erfindung zur Entwicklung und Marktreife

Im Rahmen eines Studienprojekts an der FHNW kam Oktay erstmalig mit Korkmaterial in Berührung. Die damalige Semesteraufgabe bestand darin, anhand Korkmaterial ein Produkt zu entwickeln. Er und sein ebenfalls sportbegeisterter Studienpartner haben sich vom Fussball inspirieren lassen und ein Set Schienbeinschoner entwickelt. Damals wurden die Schoner noch geflickt.

Im Selbsttest haben beide festgestellt, dass das Korkmaterial hautfreundlich und sich sehr anfühlt, sowie schweiss-absorbierend wirkt. Nach dem Studium wollte Oktay die Idee weiterführen und das Projekt zur Marktreife entwickeln.

2021 hat er seine eigene Gmbh THEOKO gegründet und die Entwicklung des Produktes vorangetrieben. Dank seinem Netzwerk und Nähe zum Schweizer Fussballverband und persönlichen Kontakt zu Athleten, hat Oktay einigen Fussballprofis die Schienbeinschoner zum Testen gegeben. Deren Anregungen und auch positives Feedback hatte massgeblichen Einfluss auf die Verbesserung des Produkts.

Mittlerweile werden THEOKO-Schoner in Serienreife entwickelt.

Über das Produkt – Vorteile vom Material für Benutzer und Umwelt

1. Human-Centric:

THEOKO Schoner garantieren ein hautfreundliches, geruchsneutrales und leichten Tragekomfort. Alles Erfahrungen und Vorteile welche von Fussballern und auch Fussballerinnen gleichermassen geschätzt werden.

Auch haptisch und vom Feeling sind THEOKO Schoner völlig gegensätzlich im Erlebnis verglichen mit kommerziellen Plastik-Schienbeinschonern, die beim Tragen meist Juckreiz verursachen und auch kaum auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind. Zum Teil behelfen sich Spieler sogar mit Kartonpappe oder stopfen Toilettenpapier in die Strümpfen – ebenfalls eher unangenehme Alternativen von Schienbeinschoner welche sogar die körperliche Leistung und Bewegungsfreiheit nachteilig beeinflussen

2. Nachhaltig für Natur und Umwelt:

Das nachwachsende Material Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, daraus wird der Korkzapfen gestanzt. Das daraus entstehende Abfallprodukt wird zu Granulat verarbeitet welche zu Platten geformt werden. Aus diesen Platten stellt THEOKO Schienbeinschoner und weitere Protektionsartikel her.

Cradle-To-Cradle® Zertifizierung:
Falls der Schienbeinschoner zu Abfall wird (Maximale Tragedauer zirka zwei Saisons), kann man den Schienbeinschoner wieder in Granulat verarbeiten und wiederverwenden. Dieser zirkuläre Kreislauf ist in der Materialwirtschaft auch als Cradle-to-Cradle® bekannt.

Die Inspiration für Name und Produktion

Inspirationsgeber für sowohl den Firmennamen THEOKO und Standort der Produktion ist Oktay’s Schwester.
Oko ist der Spitzname den ihm seine Schwester von klein auf verlieh und sich dann auch in der gesamten Familie durchgesetzt hat. Oktay’s Schwester ist mit einer sprachlichen Beeinträchtigung aufgewachsen und lebt im Wohnheim.

Bei der Suche nach einer adäquaten Produktionsstrasse ist er via seiner Schwester auf das Bürgerspital Basel (BSB) aufmerksam geworden. Das BSB ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigung ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und durch Zugang zu attraktiven Ausbildungs- und Arbeitsplätzen Eigenverantwortung zu übernehmen.

Insbesondere Fussball-Fans, die beim BSB angestellt sind, freuen sich hier auf die Arbeit für THEOKO. Der Umgang mit den Produkten und die Herstellung der Schienbeinschoner verstärkt bei fussball-affinem BSB-Angestellten den emotionalen Bezug zum Sport und vor allem auch zum Schweizer Nationalteam.

Oktay empfiehlt jedem Startup, welche ein Produkt entwickelt und herstellen möchte, die BSB als Option in Betracht zu ziehen. Es braucht sicherlich seine Zeit und einen gewissen Lernprozess beidseitig, aber sobald der Prozess steht ist die Qualität top. Die Möglichkeit zur Skalierbarkeit der Produktion mit dem BSB ist ebenfalls gegeben.

Die Zukunft mit THEOKO

Dieses Jahr sind Kampagnen mit Testimonials geplant mit bekannten Schweizer Fussballer*innen, u.a. mit Juliana Gütermann (FC Basel), Eray Cömert (Valencia FC) und Philipp Borer (Schweizer Nati Beach Soccer). Alle drei kennen THEOKO Schoner seit Tag 1 und haben mit ihren Erfahrungen und Feedback massgeblich zur Weiterentwicklung und Verbesserung des Produktes beigetragen.

Des Weiteren ist die Ausrüstung von Junioren mit THEOKO geplant, um die neue Generation schon von klein auf mit dem nachhaltigen Kork anstatt Kunststoff vertraut zu machen.

Nebst den Schienbeinschonern wird das Portfolio mit Patenten auf weitere Körperteile ausgeweitet, um u.a. Produkte für medizinische Zwecke wie z.B. Hüftschutz für Pflegebedürftige, sowie auch Veterinärmedizin zu entwickeln.

Auch Mode und Lifestyle-Artikel sind in der Planung, u.a. die Ausstattung von Frauen Sport-BHs mit Kork-Textilien anstatt Kunstfasern. Insbesondere für enge Bekleidung eignet sich das hautfreundliche Material, da Schweiss und Reibung die Haut strapaziert.

THEOKO fördert und gestaltet das Konsumverhalten neu anhand der Verwendung von natürlich nachwachsenden Rohstoffen mit hoher CO2-Bindung.

Oktay’s FlexOffice Experience und Highlights

Nach den langen Home Office Phasen während der Pandemie war Oktay auf Suche nach einem neuen Office in Top Lage in Basel. Er hat bei FlexOffice angerufen, konnte spontan im Messeturm vorbeikommen und sich die Location Anschauen – alles lief äusserst unkompliziert.

Ihm sind beim ersten Besuch sofort die verwendeten Materialien im Space aufgefallen, einem der Leistungsmerkmale von FlexOffice hinsichtlich Nachhaltigkeit und Cradle-to-Cradle® Materialverwendung und Design – alles ihm vertraute und wichtige Werte in seinem eigenen Business.

Auch das helle Interior Design das mit anmutigen Kontrasten arbeitet, die Top-Ausstattung und all die grünen Pflanzen haben bei ihm sofort ein Wohlfühl-Gefühl erzeugt – im Gegensatz zu den Büroflächenanbietern, die er anderswo in der Stadt vorher besichtigt hat.

In seinem privaten Büro im 22. Stock geniesst Oktay ein einzigartiges Gefühl von Zeit und Geschwindigkeit:

«Der Blick von oben runter auf die Stadt, die Autos und Züge fahren langsamer, Leute laufen langsamer, alles bewegt sich langsamer. Hier oben habe ich meinen Rückzugsort, wo ich nachdenken kann, Entscheidungen fälle, mich in den Shared Spaces mit anderen aus der Community unterhalte. Unten in der Stadt ist mein Feld wo ich spiele, wenn ich da rausgeh mache ich, misch mich unter die Leute, pack mit an, und komme zurück mit neuen Ideen.»

Mehr Infos über Oktay und THEOKO findest Du hier: https://www.theoko.ch/